Eine Berlinerin im Exil.

Tuesday, February 28, 2006

Der Wald

4./5.2.2006
Das erste Wochenende in der neuen Wohnung. Langsam ist zwischen den Kisten Land zu sehen. Ist das schön hier, sagen wir uns immer wieder, gerade so, als müssten wir uns das suggerieren. Nach der ersten Nacht versuche ich mich an meinen Traum zu erinnern. Man sagt, der erste Traum in der neuen Wohnung wird wahr. Ich kann mich kaum erinnern, viel zu erschöpft, viel zu viel auf einmal: Krank, neue Stadt, neue Wohnung, die ganzen Kisten, der Winter.
Wir gehen hoch zum Opelbad Kaffeetrinken, einmal über die Stadt schauen. Der Wald ist vereist, alle rutschen auf den Wegen herum. Wir rutschen auch mit, rechts, links, den Waldhang runter, den Weg geradaus, dann links und rechts, bis wir uns verlaufen haben. Der Taunus ist unendlich gross. Von einem Horizont zum anderen. Bäume. Fassungslos starre ich auf die grüne Ewigkeit. Natur. Immer habe ich mich nach ihr gesehnt, jetzt macht sie mir Angst. Was ist, wenn wir nie wieder hier herausfinden, wenn es dunkel wird und wir hungrig und durstig im Schnee erfrieren. Die dummen Berliner haben sich im Stadtwäldchen verirrt, werden die Leute sagen, die kennen halt nur Parkanlagen.

Krank

31.1.- 3.2.2006 Fünfte Woche
Seit vier Wochen liegt Schnee. Es ist ein Scheisswinter. Nur Minusgrade. Kälterekord. Die Sonne scheint nie. Ich bin krank. Schnupfen. Liege bei Wolfgang und Bettina in der Wohnung rum. Zwischendrin rüber in die neue Wohnung. Kisten auspacken. Kisten stapeln. Wir haben viel zu viel Zeug. Warum nur?

Umzug

30.1.2006
Sie tragen alles aus der Wohnung. Die Möbel, die Kisten. Ich habe einen Audi gemietet, einen schnieken, silbernen Neuwagen.
Damit transportieren wir Kais Studio, meine Pflanze, die Lampen und uns.
Und dann verlassen wir das stinkende Moloch Berlin um nur noch als Besucher wiederzukommen.

Back in Berlin

23.1.-29.1.2006 Vierte Woche
Neun Uhr Bahnhof. Ich hab gar keinen Bock. Was soll ich denn schon wieder in Berlin. Mein neues Leben hat doch gerade erst angefangen. Einladung zu einer Gala. Bread'n'Butter. Eine Veröffentlichung. Termine.
Ich wohne bei meinem Kollegen Gerhard Seyfried. Gegenüber von unserer alten WG. Mit Abscheu erinnere ich mich an die letzten Monate in der alten Wohnung. dort stehen also unsere Kartons, die Möbel, der ganze Scheiss, den ich eigentlich doch gar nicht brauche. Am Montag ist der Umzug. Dann bin ich hier raus. Dann ist alles hier weg. Ich bin weg. Endlich. Ich schlafe auf einem Klappbett. Treffe viele Freunde, vertreibe meine Zeit in Cafes und Bars. Berlin ist so anders plötzlich, mit etwas Abstand betrachtet. Ich habe viel mehr Energie. Bin neugieriger, wacher. Es wird jede Nacht spät, bevor ich auf mein Klappbett falle.
Soviel Spass hatte ich in Berlin seit Jahren nicht mehr. Alle sind traurig, dass wir wegziehen. Einige Tränen in den Augen. Kenne ich von mir, wenn andere weggezogen sind. Aber die meisten kommen wieder. Berliner halten es nicht lange woanders aus, sagt man mir. Das stimmt auch. Ich kenne kaum jemanden, der den Absprung geschafft hat.
Ich werde es schaffen, nehme ich mir vor. Wenn Wiesbaden langweilig geworden ist, dann gehen wir nach Paris, New Yorck, Sao Paolo. Mein Bruder ist in Brasilen. Er hat es geschafft. Wer weiss, ob er wiederkommt. Vielleicht ziehen wir dann zu ihm. Nur nicht zurück nach Berlin. Nicht rückwärts leben. Nicht alles wiederholen. Abenteuer. Weiter. Mein Herz schlägt wild und frei, ich träume von der grossen weiten Welt. Wiesbaden. Es ist immerhin ein Anfang und für eine Berlinerin schon ein grosser Schritt. Den muss man mal gemacht haben, sagen alle. Einmal im Leben die Stadt wechseln. Ich kann mir nicht vorstellen in Wiesbaden länger als ein paar Jahre zu bleiben. Die sind schnell um, sagt meine Freundin. Und dann wirste da alt. Ich will das nicht hören, schreckliche Vorstellung. Du kommst eh wieder, sagen die anderen. Das hältst du doch nicht aus da. Gerade du! In nem halben Jahr haste die Schnauze voll von der Provinz.
Von wegen Provinz, es ist immerhin die Landeshauptstadt von Hessen. Ausgerechnet von Hessen.

Gefunden

22.1.2006
Wir haben eine Wohnung gefunden! Rheingauviertel. Direkt um die Ecke des Anarcho Syndikalisten Cafes. Jugendstilaltbau, Baujahr 1900. Mit vier nackten Frauen im Foyer. Die Nippel stehen ab, man möchte sie anfassen.
Wir haben den Mietvertrag unterschrieben.

Die Villa hat uns leider nicht als Nachmieter akzeptiert.

Die Villa

21.1.2006
Wir haben eine Villa gefunden. Sonnenberg. Mit Blick auf den Kurpark. Wunderschön. Zwei Etagen. Riesige Balkone. Sonnig. Hohe Stuckdecken. Spotbillig. Das machen wir. Leider erst ab August frei. Und sehr renovierungsbedürftig und die obere Etage haben wir noch nicht gesehen. Die hat auch einen anderen Schnitt. Dachgeschoss mit Bullaugenfenstern. Wir bewerben uns als Nachmieter und reden über nichts anderes mehr.

Wolfgang zeigt uns Feinkost Feickert. Die machen Eintöpfe mit einem Suchtstoff drin. Wir werden jetzt jeden Samstag dort hingehen müssen, damit die Entzugserscheinungen nicht so schlimm werden.

Aus einem Blut

16.1.- 20.1.2006 Dritte Woche
Wie habe ich es nur so lange in Berlin ausgehalten? Ich werde nie wieder dorthin zurückkehren. Ganz bestimmt nicht. Was für eine anstrengende Stadt, all die gehetzten Menschen, die schlechte Luft, der graue Winter. Hier in Wiesbaden wird es sehr viel früher Frühling hat man mir versichert. Die Nähe zu Frankreich. Man nennt es auch das Nizza des Nordens. So sieht es auch aus. Wunderschön. Verliebt in meine neue Stadt wandel ich umher, Stadtbesichtigung, Erkundungstour. In der Altstadt habe ich ein altes Cafe entdeckt, wo es eine köstliche Linsensuppe gibt. Kaffee Moldana oder so ähnlich. dort sitzen sie alle. Pelzbehangene Millionärswitwen, Operierte Prostituierte, Kurgäste, Senioren, Schüler, Latexcowboys und ich. Von jetzt an täglich. Ich bin Zuschauer, Publikum und zugleich auf dem Weg dazuzugehören.

Beim Sortieren meiner Adressen habe ich festgestellt, dass ich Verwandte in Wiesbaden habe. Einen Cousin zweiten Grades. Ich nehme Kontakt zu seinen Eltern auf, die ich zumindest telefonisch schon kennengelernt habe. die Beiden möchte ich gerne bald mal treffen und freue mich über die Gelegenheit ihnen mitzuteilen, dass ich jetzt ganz in der Nähe wohne. Er ist Kunstsammler und stellt hin und wieder seine Sammlung aus. Und ihr Sohn? Wohnt der Andreas denn noch in Wiesbaden, frage ich vorsichtig. Er ist vor zwei Jahren aus London nach Wiesbaden zurückgezogen. Das klingt erstmal ganz interessant. Ich lasse mir die Telefonnummer geben.
Am Abend habe ich eine Nachricht auf der Mailbox. Mein Cousin. Er teilt mir mit, dass er jetzt erst mal schlafen muss und mich morgen wieder anruft. Ich komme ihm zuvor und wir verabreden uns für später, nach meiner nächsten Wohnungsbesichtigung.
Was ist das wohl für ein Typ, denke ich. Ein Verwandter, immerhin, aber deswegen müssen wir uns ja nicht gleich gut verstehen. Wahrscheinlich so ein spiessiger Anwalt oder so. Ich versuche ihn mir vorzustellen, grauer Anzug, kleine Brille, eigentlich ganz nett aber mit einem kleinen Horizont. London spricht dagegen. Wie lange er wohl dort war? Er sagt, er trägt einen blauen Mantel mit gelben Streifen. Ein Sportsfreak. Bestimmt so eine Sportlerjacke in grellen Farben. Ein sportlicher Anwalt. Ach egal, man kann ja mal einen Kaffee zusammen trinken.
Im Cafe Chat D'Or warte ich auf ihn. Che Guevara an der Wand. Es erinnert an das Cafe neben meiner Schule, die Räume haben den gleichen Grundriss.
Er kommt.
Zwei Meter gross, bodenlanger, leuchtend blauer Frotteemantel, schulterlange, abstehende Haare. Ein Künstler.
Wir begrüssen uns verwirrt. Guten Tag, Herr Cousin, hallo Cousine.
Der Kaffee ist gut, das Croissant unter aller Sau. Wir fangen an zu reden. Erst zaghaft, dann immer intensiver. Wir wechseln das Cafe, laufen durch die Innenstadt, gehen zum Türken Mittagessen, dann ins Moldana, dann zu Fuss.
Es wird spät. Stunden später. Fünf Stunden später. Wieder zuhause angekommen versuche ich zu sortieren, wie das passieren konnte. Wie konnten wir uns nur so viele Jahre nicht begegnet sein. Ich meine, wir sind doch verwandt. Aus einem Blut.

Wohnungen

9.1.-15.1.2006 Zweite Woche
Wohnungen. Wohnungen. Wohnungen. Wohnungen. Ich lerne die Stadt von innen kennen. Schaue hinter die Fassaden, hinter die Kammertüren, unter die Teppiche.
Maklerinnen, nette und dumme. Freundliche und Zuvorkommende. Strassennamen: Schiersteiner, Rückert, Arndt, Goldgasse, Bleichstrasse, Schöne Aussicht, Gustav- Freytag, Winklerstrasse, Herrngarten, Adolfsallee. Michelsberg, Marcobrunner, Rüdesheimer. Aber es ist nichts dabei. Wir wollen in eine Villa ziehen. Alle zusammen. Unsere Freunde, Wolfgang und Bettina, bei denen wir jetzt wohnen sind bereit mit uns zusammen zu ziehen. Eine schmucke Altbauvilla. Gustav- Freytag! Wir wollen als Untermieter bei einer Millionärin wohnen und wenig Miete zahlen. Wir wollen einen grossen Garten und einen Balkon. Die Villa soll alt sein. Sie soll schön sein, ruhig gelegen, einzigartig.
Ich suche. Wohnungen, Villen, Wohnungen, Villen. Aber es ist nichts dabei. Füsse plattgelatscht. Kein Auto, kein Fahrrad. Wo fahren all die Busse hier hin. Wie heisst welcher Bezirk? Wo bin ich, welches Jahr haben wir heute? Wo müssen wir hinziehen, um glücklich zu werden?

In der neuen Welt

2.1. - 8.1.2006 Erste Woche
Wir wohnen bei Freunden, Villenviertel, Waldrand zum Taunus. Abends Spaziergänge durch die Innenstadt. Sehr beschaulich. Der magische Kochbrunnenplatz mit seinen heissen, dampfenden Quellen. Die vielen prunkvollen Altbauten. Stuck und Schnörkel. 1000 Millionäre auf 250.000 Einwohner. Läden die keiner braucht. Nippes, SchnickSchnack, Delikatessen bis zum Abwinken. Kai arbeitet tagsüber, ich wandere alleine herum. Beobachte die Menschen, wie sehen sie aus? Sehen sie anders aus? Die Irren der Stadt stellen sich nacheinander bei mir vor. Sie scheinen zu merken, dass ich neu aber nicht auf der Durchreise bin. Ein wirrer Mann mit Akkordeon brabbelt auf mich ein, eine wütend vor sich hinschnatternde Frau verfolgt mich quer durch die buntglitzernde Fussgängerzone. Vor Tengelmann schreit sie laut auf: Wie soll man sich dass alles leisten hier? Ich gehe schnell weiter, hoffe, dass sie zurückbleibt. Recht hat sie trotzdem.
Ich kaufe mir eine Zeitung, Wohnungsanzeigen. Irgendwo muss man ja anfangen. Ich frage erstmal welche ich kaufen soll, werde ausführlich beraten, mir wird sogar gleich ein Zimmer angeboten. Mit der Zeitung in der Hand gehe ich weiter, kaufe einen Stadtplan, hätte gerne einen Reiseführer, gibt aber nur ganz armselige Heftchen.
Ich dachte Wiesbaden sei sehenswürdig. Allein die blauen Strassennamensschilder sind doch sehr hübsch. Der Kurpark, die Altstadt, alle sind so freundlich. Es ist wir Urlaub. Eine Kur. Nach dreissig Jahren Berlin bin ich längst reif für die Kur.
Ich beschlagnahme den Schreibtisch in der Wohnung und fange an zu arbeiten. Eine Trickanimation fürs ZDF. Ein kleiner Werbejob. Ein Songtext. Viel zu tun. Ich kaufe ein, koche für mich Mittagessen und abends für zwei.
Wir haben die Oranienstrasse und die Wellritzstrasse entdeckt, es ist wie Kreuzberg in ganz klein. Überhaupt ist hier alles wie Berlin in ganz klein. Alles nur ein paar Blöcke gross, dann ist man schon im nächsten Viertel.
Samstag erste interessante Wohnungsbesichtigung. Leider Hochparterre aber sehr schönes Haus. Marcobrunnerstrasse. Wir gehen danach noch im Viertel spazieren. Schaun uns alles an. Sieht wirklich sehr schön aus. Alles Jugendstil, mit Vorgärten, die Häuser haben fünf Stockwerke. Pompös könnte man sagen. An der Ecke entdecken wir ein Cafe. Anarcho- Syndikalisten- Kollektiv. Wir sind begeistert. Dass es hier sowas gibt, das hätten wir nicht gedacht. Wunderschön, echt cool, wir trinken schnell einen Kaffee im Stehen vor der nächsten Wohnungsbesichtigung in Mainz.
Am Sonntag der obligatorische Waldspaziergang. Besichtigung der Russischen Kapelle mit längerer Andacht, Besuch im Opelbadcafe, der Waldlehrpfad.
Am abend kommen unsere Freunde aus dem Urlaub wieder. Guterholt, gut gelaunt. Wir sind schlagartig eine kleine Kommune in der vier Zimmer Wohnung.

Abschied von Berlin

1.1.2005
Schwere Vereisung der Autobahn verhindern die Abreise. Wir sind eh noch nicht fertig damit, unsere Sachen zu verpacken und in einem Zimmer unserer alten Wohnung unterzustellen. Die Abfahrt wird auf den nächsten Tag verschoben. Bis Nachts um drei packen wir Kisten für den Umzug.

2.1.2006
Der Fox Polo wird bis unter das Dach vollgestopft, wir laden mehrmals alles wieder aus, bis es passt, dann noch einmal zurück in die alte Wohnung. Irgendwie Abschied nehmen von den letzten fünf Jahren, von Berlin, von unserer WG und alledem. Ich gehe in die leere Küche. Kai versucht unten auf der Strasse immer noch die Sachen im Polo zu verstauen. Ich setze mich in die Küche. Auf den Boden, dorthin, wo bis vor ein paar Tagen noch der Küchentisch stand. Abschied. Pah. Ich will schnell weg. Schnauze voll von Berlin. Schnell weg, endlich, nach dreissig Jahren. Bin hier aufgewachsen, in den Kindergarten gegangen, in die Schule, in alles. Habe hier mehrere Leben verbracht.
Meine Eltern wohnen hier, fast alle Freunde, alle Erinnerungen. Schnell weg. Die letzten Jahre in Schöneberg waren anstrengend. Viel Arbeit, die Wohnung ein Bahnhof, alle kamen und gingen. Ich hatte keine Ruhe zum Schreiben. Träume davon endlich wieder ein eigenes Atelier. Meine Ruhe. Ich werde Romane schreiben, denke ich mir.
Mein (ehemaliger) Mitbewohner kommt von seiner Sylversterparty nach Hause. Sylvester ist schon zwei Tage her, denke ich. Er setzt sich zu mir auf den Fussboden, die Pupillen Tellergross vom LSD. Ich bin von Kreuzberg bis hier her gelaufen, sagt er. Es war wunderschön. Ganz schön kalt, sage ich. Schneelandschaft. Seit Weihnachten liegt alles unterm Schnee.
Auf Wiedersehen, wir fahren. Eingequetscht im Polo quer durch Deutschland. Göttingen, über die Kassler Berge, Frankfurt und dann unsere neue Heimat - Wiesbaden. Wir freuen uns auf unser neues Leben. Fahren durch die neue Stadt, rufen Ah und Oh, alles so schön hier. Und der Wald, und der grosse Fluss und all das.
Der Thailänder wo wir kurz vor Feierabend noch was zu essen bekommen, schaut uns erstaunt an, aus Berlin kommen ihr? Er könnte sich nicht vorstellen, dass man dort Leben kann. Bei der Vergangenheit, den ganzen Toten, die dort im Krieg gestorben sind. Er würde ja auch nicht nach Hiroshima ziehen. So eine schlechte Energie. Er würde solche Orte grundsätzlich meiden. Wiesbaden ist okay, hier haben sie nur ein paar Bomben abgeworfen. Harmlos. Die Amerikaner haben Wiesbaden gleich als Headquarter ausgewählt und deswegen weitestgehend erhalten.
Wir sind ganz erleichtert aus Berlin wegzusein, weit weg von den schlechten Energien im heilen Wiesbaden. Hier wird alles gut. Hier werden wir gesund leben.

Der Plan

Wir haben uns entschieden nach Wiesbaden zu ziehen. Kai hat dort Arbeit und ich, tja, ich bilde mir ein, endlich in Ruhe zum Schreiben zu kommen. Wir waren im Sommer letzten Jahres einmal einen Tag dort, als Kai sich vorgestellt hat. Wir fanden es ganz hübsch. Es war Sommer und wir waren auf der Durchreise nach Frankreich. Wir haben uns damals ein bißchen umgeschaut, in der beschaulichen Fußgängerzone gegessen, sind noch ein paar Gassen entlangflaniert und haben uns dann vorgenommen, erst darüber nachzudenken, wenn es wirklich konkret ist.
Jetzt ist es konkret und ich habe immer noch keinen Augenblick darüber nachgedacht. Wozu auch. Wir wissen nicht, was uns erwartet aber wir haben uns entschieden den Plan durchzuziehen, das heißt, wir haben eigentlich gar keinen Plan aber irgendwas werden wir schon durchziehen.